Wirtschaft: Tourismus zum Wirtschaftsfaktor machen!

Es gibt beunruhigende Nachrichten aus Lippstadts Wirtschaft. Ein umfangreicher Stellenabbau droht. Umso wichtiger ist es nun, unseren Wirtschaftsstandort umfassend zu stärken. Der Tourismus kann hier für unsere Stadt eine große Chance sein. Diese müssen wir unbedingt nutzen!

Tourismus als Chance für Lippstadt

Um Lippstadts Wirtschaft nachhaltig zu stärken müssen wir auf zukunftssichere Branchen setzen. Der innerdeutsche Tourismus gehört da ganz sicher dazu. In Zukunft werden immer öfters Alternativen zu Fernreisen gesucht werden. Die Corona-Krise hat diesen Trend noch einmal massiv verstärkt. Ich möchte, dass Lippstadt davon profitieren kann. Mein Plan ist es daher, den Tourismus zu einem starken Wirtschaftsfaktor in unserer Stadt zu machen. 

Tourismus Wirtschaft Lippstadt

Wir brauchen ein Tourismuskonzept

Ich fordere für unsere schöne Stadt ein umfassendes Tourismuskonzept. Dieses muss nicht nur Bad Waldliesborn, sondern die ganze Stadt mit allen Ortsteilen und in ihrer ganzen Ausdehnung erfassen. Radtouren, Gesundheitstourismus und Wassersport sind längst nicht alles, was wir in Lippstadt zu bieten haben. Für das Tourismuskonzept müssen wir alle Angebote und Möglichkeiten in Lippstadt erst einmal umfassend analysieren – und sie dann gezielt fördern und bewerben. HIer können wir durch mehr Besucher unsere Wirtschaftskraft deutlich stärken. 

Tourismus muss nachhaltig sein

Besonders wichtig ist mir, dass alle Tourismuskonzepte besonders nachhaltig und umweltfreundlich gestaltet werden. Dies wird von immer mehr Touristen nachgefragt und kann so ein echter Wettbewerbsvorteil sein. Außerdem sind wir dies sowohl unserer Natur als auch uns Lippstädtern einfach schuldig.

Familientourismus fördern

Gerade Familien sind für uns eine besonders wichtige Zielgruppe. Ich möchte daher Angebote für Familien besonders fördern. Ob Ferien auf dem Bauernhof oder besonders familienfreundliche Sport- und Kulturangebote, hier gibt es viele Möglichkeiten. Dies wird ein wichtiger Bestandteil des Tourismuskonzeptes werden.

Stadtmarketing muss verbessert werden

Ich bin beruflich sehr viel unterwegs, auch überregional. Wenn ich dann von Lippstadt erzähle, gucken mich immer wieder erstaunte Gesichter an: Wo liegt das denn? Lippstadt muß überregional bekannter werden! Wir brauchen einen richtigen Markenkern. Hierzu reichen unsere bisherigen Marketingmaßnahmen einfach nicht aus! Die verschiedenen Akteure in unserer Stadt arbeiten da immer nebeneinander her, jeder macht ein kleines bisschen. Die Werbemaßnahmen für Tourismus und Kultur müssen aber viel mehr gebündelt werden

Events und Feste im Stadtalltag verankern

Feste und Veranstaltungen gehören zu einer lebendigen, attraktiven Stadt. Sie sind einfach etwas großartiges. Das finden auch die Gäste, die in unsere Stadt kommen. Dies kommt dann ganz besonders der Wirtschaft in unserer Stadt zugute. Deshalb ist mir wichtig, dass wir unsere bestehenden Events weiterentwickeln und nicht nur einfach wiederholen. Es braucht auch neue Veranstaltungen an neuen Orten. So können wir neue und andere Zielgruppen neugierig auf Lippstadt machen. Ein Hansefest im Grünen Winkel, ein Hafenfest rund um den Schiffahrtskanal… wir brauchen neue Ideen, da bin ich dabei!

Ein klares Bekenntnis zum Gesundheitstourismus in Bad Waldliesborn

Lippstadts schönste Tochter, so wird Walibo gerne genannt. Nun, diese Tochter braucht mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit. Unser Kurort soll auch in der Zukunft Kurort bleiben, dafür stehe ich. Schöner Wohnen ist nicht nur in Bad Waldliesborn möglich – aber der Betrieb von Therme und Kurpark nur hier! Und den gilt es gezielt und im Detail zu verbessern, beispielsweise mit einer sanierten Therme, einer modernen Sauna, mit einem gepflegten Kurpark mit innovativen Attraktionen für die ganze Familie, mit Barfußpfad oder einem inklusivem Spielplatz. Ideen gibt es genug! So können wir die Wirtschaft im Kurort wieder ankurbeln.

Lippstadts Wasserreichtum besser nutzen

Lippstadt, die Wasserreiche. So wird Lippstadt auch gerne genannt. Die Lippe mit ihren Umfluten macht den landschaftlichen Reiz weiter Teile von Lippstadt aus. Nicht umsonst heißen wir ja auch “Venedig Westfalens”. Nur sieht man davon leider nichts! Warum nehmen wir diese Anspielung nicht einfach wörtlich? Eine Gondel auf der Lippe für Hochzeitspaare, die Holzbrücke am Laumannshügel wie die Rialtobrücke überbauen als Spielbrücke für Kinder? 

Wir brauchen die Welle! Kanu- und Abenteuersport ausbauen

Auch der Kanusport von Hörste bis Benninghausen kann noch ausgebaut werden und die Auenlandschaft mehr einbezogen werden. Und wir wollen die Welle als neue Trendsportart und Attraktion gerade für junge Leute! Surfen auf der Lippe, das wäre ein echter Besuchermagnet. Auch hier lassen sich neue Events entwickeln: Surferparties oder eine LIcht-Biennale entlang der Lippe vom Grünen Winkel bis zum Jahnplatz.

Mein Fazit: Tourismus ist eine große Chance

Lippstadt hat so viel zu bieten an Attraktivität, Geschichte, Natur und Freizeitmöglichkeiten. Wir sollten hier gezielt und mit einem umfassenden Tourismuskonzept die Stärken herausarbeiten und diese dann weiter ausbauen. Ich möchte Lippstadt zu einem Ort machen, der auch überregional bekannt ist für seine tollen Angebote rund um Licht, Wasser und Leben. So steigern wir die Attraktivität unserer Stadt und fördern nachhaltig unsere gesamte Wirtschaft.

Mehr zum Thema: Wirtschaft

Wir brauchen eine starke Wirtschaft in Lippstadt. Sie ist die Basis für Wohlstand und finanzielle Unabhängigkeit. Mehr über meine Ideen für eine neue Wirtschaftspolitik in Lippstadt erfahren Sie auf meiner Themenseite Wirtschaft.

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